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Mentaltraining – Erfolge entstehen im Kopf

Du hast bestimmt schon etwas über Mentaltraining gehört. Im Profisport ist ein Mentaltrainer nicht mehr weg zu denken gehört zum Staff. Aber weshalb ist unsere mentale Ebene so wichtig?

Vielleicht hast Du Dir schon einmal ein Tennismatch von Wawrinka angeschaut. Nach einem hart umkämpften Punkt zeigt er oftmals seinem Team „den Vogel“. Er will damit nicht sagen ihr habt sie nicht mehr alle, sondern das war Kopftraining! Denn Erfolge entstehen im Kopf. Roger Federer hat in früheren Zeiten einen Tennischläger aus Wut jeweils zertrümmert, heute zertrümmert er es auf mentaler Ebene.

Ich habe in meinem Blog „Mein Weg zum Sportcoach“ erwähnt, dass ich in einem Mentaltrainer-Seminar war. Dort haben wir das Drei-Finger-Prinzip gelernt. Es funktioniert ähnlich wie das Anwenden von Affirmationen, nur können wir das 3-Finger-Prinzip «à la minute» und ohne Vorbereitung anwenden.

Zielgerichtete Gedanken

So funktioniert es: Wenn Du das nächste Mal mit Deiner Mutter oder Deinem Vater einen Parkplatz suchst oder wenn Du schon selbst Auto fährst, dann drücke Daumen, Zeigefinger und Ringfinger mit der Fingerkuppe zusammen, sodass sie sich leicht berühren. Schliesse die Augen und konzentriere Dich. Stelle Dir vor dem geistigen Auge vor, wie Du in eine Parklücke fährst, die genug gross ist, damit Dein Auto Platz hat. Du stellst Dir das gewünschte Ziel vor. Deine Gedanken sind in der Gegenwart. Beobachte mal was passiert.

Andere Beispiele:

  • Mache das gleiche mit den drei Fingern wie oben beschrieben und wünsche Dir eine grüne Welle. Du siehst Dich über die grünen Ampeln fahren.
  • Wenn Du zu Verspätungen tendierst, wünsche Dir, dass Du pünktlich an Deinem Zielort ankommst.
  • Vor einem wichtigen Schuss wie z.B. einen Penalty, wünsche Dir, dass Du gelassen und ruhig bleibst.
  • Ich persönlich fahre viel Velo. Ich wünsche mir vor der Abfahrt oft, dass ich unfallfrei an meinem Zielort ankomme.

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Probiere das Drei-Finger-Prinzip einfach mal aus. Du wirst staunen was Du mit Deinen Gedanken bewirken kannst.

Achtung! Formuliere Deine Sätze immer präzise und zum Wohle aller!

Achte darauf, dass die Sätze die Du bildest immer sehr präzise (so wie Du Dir den Endzustand wünschst) und zum Wohle aller formuliert sind. Also bitte formuliere nicht: „Ich finde einen Parkplatz!“ Du findest ihn dann vielleicht schon, aber er ist zu klein für Dein Auto oder der andere parkt vor Dir ein. Bloss nicht wütend werden, sondern passe Deine Formulierung an: «Ich parkiere jetzt in eine freie Parklücke, die genug gross ist für mein Auto».

„Ich hole den Pokal nach Hause!“ Zum Wohle aller? Kaum. Besser: ich spiele heute mein bestes Fussball/Tennis/Golf etc.

Sei aber auch grosszügig in den Formulierungen und denke weit. Formuliere das was Du wirklich willst. Wenn Du regelmässig übst, wirst Du immer besser darin. Und es macht richtig Spass. Gogel-Coaching hilft und unterstützt Dich dabei.

Rituale zur Stärkung der mentalen Ebene

Rituale sind ein Phänomen der Interaktion mit der Umwelt und lassen sich als geregelte Kommunikationsabläufe beschreiben. D.h. wir machen oder sagen etwas wiederholend, um uns geistig auf eine bevorstehende Handlung oder Aktion vorzubereiten. Es gibt uns Sicherheit indem was wir tun.

Rituale gibt es überall. Als Kleinkind erinnerst Du Dich vielleicht, dass es ein Einschlafritual, ein Zubettgehen- oder Aufstehritual. Verschiedene Religionen und Kulturen haben ihre eigenen Rituale z.B. an Hochzeiten, Zeremonien, Feiern etc.

Im Profisport entwickelt jede/r Sportler/in seine/ihre persönlichen Rituale. Nadal zupft sich vor dem Aufschlag an verschiedenen Stellen. Die Skirennfahrer fahren mental die Strecke runter, Ronaldo steht vor einem Penalty mit gespreizten Beinen da usw. Schaue Dir mal das Ritual Deines Lieblingssportlers an. Hast Du er erkannt, dann schreibe mir doch einfach was Du beobachtet hast. Rituale haben ihren festen Platz und gehören zur mentalen Vorbereitung.

Ein Ritual kann auch eine Affirmation sein, indem ich mir vor dem Start/Anpfiff sage: Ich spiele jetzt mein persönlich bestes Spiel. Ich vertraue auf meine Fähigkeiten. Oder ganz einfach: schaue morgens beim Zähneputzen in den Spiegel und sage: heute ist ein positiver Tag.

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